Sophie Gordeladze erwies sich, wie schon im Vorjahr in „I due Foscari“ als Glücksfall.. Das Grundvokabular des Belcanto hat sie sich längst zu eigen gemacht. Ohne erkennbare Grenzen in der weit aufsteigenden Koloraturhöhe gestaltete sie die Giovanna mit der ganzen Palette der stilistisch spezifischen Formensprache.
Die Staccati gelangen ebenso brillant wie die vielen leisen Passagen, die sie sehr innig auszufüllen vermochte. Mit gezielt eingesetzem Messa di voce verstand sie die Rolle ausdrucksstark mit Leben zu füllen.